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Christian Jeltsch & Olaf Kraemer – Abaton: Vom Ende der Angst

Ausgestellt am 13. Januar 2013,

Abaton_1Titel: Abaton: Vom Ende der Angst
Autor: Christian Jeltsch & Olaf Kraemer
Genre: Thriller
Verlag: mixtvision
Seiten: 400 Seiten
Erschienen: 01.10.2011
Preis: 16,90€
ISBN: 978-3939435389

 

Seit Linus, Edda und Simon im Untergrund von Berlin mysteriöse Graffiti entdeckt haben, taucht in ihrem Alltag eine andere Realität auf. Eine, von der die meisten nur ahnen, dass sie existiert. Eine, aus der es kein Zurück mehr gibt. Eine, die in tiefste Ängste führt. Und in der nichts ist, wie es scheint…

 
 
 

Inhalt:

Die drei Teenager Linus, Simon und Edda lernen sich auf einem speziellen Camp kennen, welches sich mit wichtigen wirtschaftlichen Zukunftsthemen befasst. Zu diesem Zeitpunkt ahnen sie noch nicht, dass sie Teil einer großen Verschwörung sind, doch sie werden bereits zu Beginn sehr enge Freunde.

Als Edda und Simon erfahren, dass Linus Eltern spurlos verschwunden sind, unterstützen sie ihn bei der Suche. Dabei führt sie ihr Weg in die U-Bahn-Tunnel der Stadt, wo sie Zeugen eines großen Geheimnisses werden. Direkt darauf werden sie verfolgt und eine Hetzjagd durch Berlin beginnt.

 

Meine Meinung:

Klappt man “Abaton” auf, bemerkt man sofort die aufwendige Gestaltung dieses Buches. Auf unzähligen Seiten befinden sich Zahlencodes, Symbole und gestrichelte Linien. Anfangs habe ich noch versucht diese zu entschlüsseln, jedoch bin ich mir mittlerweile nicht sicher, ob wirklich alles eine Bedeutung besitzt oder es einfach nur die Aufmerksamkeit des Lesers wecken möchte. Liebevoll gemacht ist es jedoch allemal!

Auch mit der Geschichte an sich hatte ich meine Startschwierigkeiten. Ich mag normalerweise sehr gerne Verschwörungstheorien, diese jedoch ist sehr komplex und man wird bis zum Ende im Dunkeln gelassen, was einen zwischendurch etwas nervt, da man so kaum eine Chance hat die Handlung nachzuvollziehen.
Das Lesen war deshalb sehr mühsam und auch die Zeitsprünge zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft haben dies nicht gerade erleichtert.

Dafür waren mir die Charaktere jedoch sehr symphatisch, so dass ich recht schnell warm mit ihnen wurde. Es ist interessant zu lesen, wie alle drei Teenager eine komplette Wandlung innerhalb der Geschichte durchleben. So war Edda anfangs eine ziemliche “Tussi”, die sehr auf ihr Äußeres bedacht war und am Ende war dies absolut kein Thema mehr für sie. Auch Linus und Simon veränderten sich, wenn auch nicht ganz so stark.

Insgesamt habe ich mich trotzdem sehr durch Band 1 gequält und ehrlich gesagt verging mir die Lust auf den zweiten Band ziemlich. Da dieser sich jedoch bereits in meinem Besitz befand, habe ich ihn im Anschluss direkt weitergelesen und war doch positiv überrascht (dazu allerdings mehr in der seperaten Rezension).

 

Fazit:

Trotz vieler Wissenslücken schafft es “Abaton: Vom Ende der Angst” den Leser zu faszinieren. Man sollte allerdings nicht zuviel vom ersten Band erwarten, da dieser lediglich der Auftakt einer großen Geschichte ist. Wer Verschwörungen mag, der sollte diese Reihe definitiv lesen!

 

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