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Flynn Meaney – Der Sommer, in dem ich Vampir wurde

Ausgestellt am 25. Oktober 2012,

Titel: Der Sommer, in dem ich Vampir wurde
Autor: Flynn Meaney
Genre: Fantasy
Verlag: INK
Seiten: 253 Seiten
Erschienen: 01.10.2012
Preis: 8,99€
ISBN: 978-3863960544


Blasse Haut? Ja.
Ungewöhnlich helle Augen? Ja.
Schmächtiger Körper und grüblerisches Auftreten? Ja. Und ja.
Übersinnliche Fähigkeiten? Nicht ganz.

Finbar Frame ist in Sachen Mädchen ein absoluter Loser. Als er davon Wind bekommt, dass seine Mitschülerinnen total dem Vampirkult verfallen sind, beschließt er kurzerhand, Vampir zu werden – selbstverständlich ohne den Blutsauger-Part. Finbars Täuschung funktioniert besser als gedacht. Schon bald scharen sich unzählige Möchtegernfreundinnen um den geheimnisvollen Untoten. Doch dann trifft er das Mädchen seiner Träume und sein Leben als Pseudo-Vampir wird ganz schön kompliziert…

 

Inhalt:

Finbar Frame ist nicht gerade beliebt in der Schule – im Gegenteil! Ständig wird er herumgeschubst, ausgelacht und auch die Mädchen interessieren sich nicht für ihn. Ein Schulwechsel soll das Problem entgültig lösen, doch erstmal muss Finbar die Sommerferien überstehen.

Entspannte Ferien sehen allerdings anders aus, denn Finbar bekommt unerwartet eine Sonnenallergie. Seine ohnehin schon helle Haut wird nun entgültig von jeglichen Sonnenstrahlen abgeschirmt. Zusätzlich darf er eine riesige Sonnenbrille tragen, die beinahe sein komplettes Gesicht bedeckt.

Als er in dieser Aufmachung im Zug sitzt, wird er von einem Mädchen für einen Vampir gehalten. Sie flüstert ihm zu: “Ich weiß, was du bist. Ein Vampir!” Zuerst ist Finbar wütend, doch dann beschließt er dies vorteilhaft zu nutzen. Da er durch die Allergie die meiste Zeit im Haus verbringen muss, liest er ein Vampir-Buch nach dem anderen, um seinen neuen Idolen immer ähnlicher zu werden.

Es dauert nicht lange und an der neuen Schule geht tatsächlich das Gerücht herum, dass Finbar ein echter Vampir ist. Mission erledigt, oder?

 

Meine Meinung:

Als ich den Titel des Buches zum ersten Mal las, habe ich mir etwas vollkommen anderes unter diesem Buch vorgestellt. Ich hatte mit einer typischen Vampirgeschichte gerechnet, vielleicht sogar etwas in der Art von “Twilight”. Das Buch hat mich trotzdem sehr neugierig gemacht und so las ich den Klappentext. Danach war mir auch klar, dass es hier überhaupt nicht um einen richtigen Vampir geht, sondern einfach um jemanden, der probiert einer zu sein. Mit Fantasy hat dieses Buch deshalb eher wenig zu tun, trotzdem hat es mich sehr angesprochen.

Finbar ist ein typischer Außenseiter in der Schule. Meistens gibt es einen, auf den es alle abgesehen haben und dieses Los hat leider er gezogen. Sein (zugegebenermaßen) merkwürdiger Name ist auch nicht sonderlich förderlich und bringt ihm den Spitznamen “Fickbar” ein. Was seine Eltern sich bei der Geburt wohl dabei gedacht haben?
Gemeinerweise hat Finbar einen Zwillingsbruder, der das genaue Gegenteil von ihm ist. Luke ist sportlich, sieht gut aus, ist beliebt und hat einen vernünftigen Namen! Die guten und schlechten Gene hatten wohl keine Lust sich fair aufzuteilen.

Da ein Loser nicht unbedingt viel zu verlieren hat, ist die Idee wie ein Vampir zu werden, vielleicht garnicht so schlecht. Es scheint zwar nicht gerade der beste Start an einer neuen Schule zu sein, aber Finbar’s Plan geht tatsächlich auf. Doch ausgerechnet das Mädchen, was er am meisten von seinem neuen Ich überzeugen will, fällt nicht auf ihn herein.
Als Leser habe ich mir an dieser Stelle immer wieder gedacht: “Sei froh, dass dir dafür alle anderen Mädchen hinterherlaufen und nimm einfach eine von denen.” Ich weiß, nicht gerade nett, aber so wie er beschrieben wird ist er eben kein Traumtyp und sollte daher froh sein, wenn er überhaupt eine Freundin bekommt. ;-)

Auch wenn die Geschichte auf den ersten Blick unlogisch erscheint – denn warum sollten die Leute plötzlich glauben, dass Finbar ein Vampir ist? – so ist sie doch sehr gut durchdacht und eine wirklich schöne Abwechslung zu normaler Fantasy-Lektüre.

 

Fazit:

“Der Sommer, in dem ich Vampir wurde” ist absolut lesenswert. Witzig und auch spannend!

 

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