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Cody McFadyen – Ausgelöscht

Ausgestellt am 19. Januar 2012,

Titel: Ausgelöscht
Buchreihe: Smoky Barrett
Autor: Cody McFadyen
Genre: Thriller
Verlag: Bastei Lübbe
Seiten: 464 Seiten
Erschienen: 17.03.2011
Preis: 19,99€
ISBN: 978-3785723906


  Ich bin ganz nah, und ich habe ein Geschenk für dich, Special Agent Barrett.
  Smoky Barrett sieht von ihrem Handy auf. Die anderen Hochzeitsgäste beobachten gespannt
  das Brautpaar vor dem Altar. Da durchbricht Motorenheulen die Stille. Ein Lieferwagen
  hält auf dem Parkplatz. Die Türe öffnet sich, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen.
  Ihr Kopf ist kahl geschoren, und sie trägt ein weißes Nachthemd. Sie taumelt auf das
  Brautpaar zu und fällt auf die Knie. Ihre Haut ist von blutigen Ritzern übersäht. Sie
  verzerrt das Gesicht und stößt einen lautlosen Schrei aus.
 
  Wer ist diese Frau? Smoky findet heraus, dass sie vor sieben Jahren spurlos verschwunden
  ist. Aber sie kann nicht über das reden, was ihr zugestoßen ist. Jemand hat eine Lobotomie
  an ihr durchgeführt und die Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Sie ist nicht tot,
  vegetiert aber als leblose Hülle vor sich hin.
 
  Smoky hat es mit einem Serientäter zu tun, der weiß, dass es für einen Menschen
  Schlimmeres gibt als den Tod. Nur eines ist sicher: Es wird weitere Opfer geben. Und Smoky
  könnte das nächste sein.

Inhalt:

Ein Serientäter entführt seit Jahren Frauen, hält sie in der Dunkelheit gefangen und lässt sie nach 7 Jahren wieder frei. Allerdings sorgt er vorher dafür, dass die Frauen ihn nicht identifizieren können, indem er einen Teil ihres Gehirns zerstört. Die Frauen leben ab dann in einer Art Wachkoma, gefesselt an ein Bett.

Bei seinem letzten Entführungsopfer verfährt er jedoch anders. Diesmal lässt er sie nach 7 Jahren frei und wirft sie direkt vor den Augen einiger FBI-Agenten aus dem Auto. Allerdings ist auch diese Frau keine große Hilfe, da sie weder den Täter identifizieren kann, noch den Aufenthaltort der Entführung kennt.

Stück für Stück arbeiten sich Smoky Barrett und ihr Team durch die winzigsten Hinweise, um dem Täter am Ende auf die Schliche zu kommen.

Meine Meinung:

Bevor ich dieses Buch las, kannte ich die Smoky Barrett Buchreihe nicht. Das heißt auch, dass ich allgemein noch kein Buch von Cody McFadyen gelesen hatte. Der Autor war mir allerdings nicht unbekannt und ich habe im Vorfeld schon einiges positives über ihn gehört. Umso neugieriger war ich natürlich, ob er auch mich überzeugen könnte.

Ich muss gestehen, dass die erste Hälfte von “Ausgelöscht” mir nicht sonderlich gefallen hat. Mag sein, weil ich lange gebraucht habe, um diese zu lesen. Mag aber auch sein, dass mir die Spannung etwas zu niedrig war.
Ab der zweiten Hälfte wurde das Buch dafür umso interessanter und ich habe den Rest nun an einem Tag fertig gelesen! Ich wollte unbedingt wissen, wer der Täter ist und ob er tatsächlich gefasst wird (wobei dies in fast jedem Buch vorauszusehen ist).

Das Ende hat mich ein wenig überrascht, aber äußerst positiv! Als ich dachte, dass Buch wäre zuende, hat Cody McFadyen noch einen drauf gesetzt! Zwar sind die Handlungen nicht immer ganz realistisch, denn Smoky übersteht komischerweise alles psychisch ziemlich unbeschadet. Aber das macht meiner Meinung nach auch ein Buch aus, dass es dort nicht immer wie im wahren Leben zugeht und Hauptfiguren stärker sind als in Wirklichkeit.

Was mir allerdings aufgefallen ist, dass der Klappentext nicht ganz der Wahrheit entspricht. Dort heißt es, dass an der gefundenen Frau eine Lobotomie durchgeführt wurde. Jedoch ist genau diese Frau diejenige, die als Einzige davon verschont geblieben ist. Falls irgendwann eine Neuauflage gedruckt wird, sollte man dies vielleicht berücksichtigen und ausbessern.

Ich bin auf jedenfall daran interessiert auch die anderen Bücher dieser Reihe zu lesen!

Fazit:

Man braucht zwar erst ein bisschen Anlaufzeit, wird dann allerdings positiv überrascht! Cody McFadyen weiß, wie man gute Geschichten schreibt!

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Jugendbuch Challenge 2012 – Ich werde teilnehmen!

Ausgestellt am 15. Januar 2012,

Mittlerweile veranstalten sehr viele Blogs verschiedene Challenge’s zum Thema Bücher. Ich habe nun ein paar Tage lang gestöbert und mich letzten Endes für eine Challenge entschieden. Ich werde bei der Jugendbuch Challenge 2012 teilnehmen!

Die Regeln:

1. Um die Challenge zu schaffen, müssen im Zeitraum vom 01.01.2012 – 31.01.2013 mindestens 30 Jugendbücher gelesen und rezensiert werden. Die Rezension ist sozusagen der Beleg dafür, dass das Buch wirklich gelesen wurde.

2. Für die letzten Rezensionen habt ihr noch bis einschließlich 15.02.2013 Zeit. Alles danach kann nicht mehr für die Challenge gewertet werden.

3. Gehört ein Buch, das ihr lesen möchtet, zu einer Reihe und ihr kennt die Vorgänger noch nicht, so dürfen diese ebenfalls für die Challenge gezählt werden. Das jedoch nur, wenn ihr auch den aktuellen Band der Reihe lest und rezensiert.

4. Auch fremdsprachige Bücher und Hörbücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen.

5. Mitmachen kann bei der Challenge jeder, der die Möglichkeit hat auf einer Seite regelmäßig seinen aktuellen Challenge-Stand zu posten. Zudem kann man jederzeit einsteigen oder auch aufhören, sollte die Challenge doch nicht das Richtige für euch sein oder es zeitlich einfach nicht klappen.

Weitere Informationen findet ihr hier.

Mit folgenden Büchern nehme ich teil:

Stand: 16/30

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Christoph Strasser – Semesterferien

Ausgestellt am 14. Januar 2012,

Titel: Semesterferien
Autor: Christoph Strasser
Genre: Jugendbuch
Verlag: Unsichtbar Verlag
Seiten: 192 Seiten
Erschienen: 01.11.2011
Preis: 9,99€
ISBN: 9783942920049


  Zugegeben: Studieren ist anstrengend und gar nicht sexy. Wie gut, dass es Semesterferien
  und den Sommer gibt!

  Denn dann ist die Zeit, Referate, Seminare und langweilige Hausarbeiten zu vergessen und
  sich den wirklich wichtigen Dingen im Leben zu widmen. Auch die Freunde Platon und Jim
  stürzen sich kopfüber in die vorlesungsfreie Zeit und genießen in vollen Zügen, was diese
  ihnen zu bieten hat: Einen besten Freund, der Selbstmordgedanken hegt, einen Nebenjob,
  der einen die Würde kostet und natürlich das quälende Gefühl, wirklich alles im Leben
  falsch gemacht zu haben.

  Aber dafür sind Ferien schließlich gemacht, oder?

Inhalt:

Semesterferien handelt von drei Freunden und deren Leben neben dem Studium. Dabei spielen Geldsorgen, Schwarzarbeit, Beziehungen und natürlich Feiern wesentliche Rollen und jeder der Freunde hat seine ganz eigenen Probleme.

Platon kann nur mit Mühe sein Studium finanzieren. Als er jedoch gekündigt wird, nimmt er verzweifelt den nächstbesten Job an: Call-Center Agent. Schnell merkt er jedoch, dass er mit dieser Wahl nicht glücklich wird.

Jim hält sich mit illegalen Aktivitäten über Bord, indem er mit Personendaten handelt. Er hasst es jemandem unterstellt zu sein und geht daher keinem richtigen Beruf nach.

Lakai hat sein Studium dagegen bereits geschmissen und hält sich mit einem Kellner-Job über Bord. Er verfällt in tiefe Depressionen und kämpft mit Selbstmordgedanken.

Meine Meinung:

Bereits der Klappentext hat mich sehr angesprochen, da ich gerne zwischendurch Bücher über das reale Leben lese. Semesterferien behandelt Themen, mit denen wahrscheinlich viele Studenten sich beschäftigen. Interessant fand ich, dass wirklich jeder Charakter seine ganz eigene Geschichte hat.

Am meisten hat mich der Lebens- bzw. Leidensweg von Lakai fasziniert. Diese Person wollte nichts mehr als studieren, hat jedoch keine Möglichkeit gefunden dies einigermaßen zu verwirklichen. Seine Verzweiflung ist beinahe ansteckend, obwohl seine Gefühle eher sachlich als emotional beschrieben werden. Dies wurde von Christoph Strasser wirklich gut umgesetzt.

Fazit:

Mir hat Semesterferien sehr gut gefallen, auch wenn es wohl kein Buch für jedermann ist. Dieses Buch zeigt, dass nicht immer Spannung notwendig ist, um sich als Leser angesprochen zu fühlen. Gerade für Studenten, Schüler oder Auszubildende wirklich sehr empfehlenswert!

www.bloggdeinbuch.de