formats

[TOP 15] Neuerscheinungen im November 2012

Ausgestellt am 4. November 2012,

Diesen Monat könnt ihr euch vor allem über die Forsetzungen beliebter Buch-Reihen freuen, wie z.B. dem vierten Band zu “Alterra” oder dem bereits fünften Teil zu “Plötzlich Fee”.

Aber auch einige Erstlingswerke sind mit dabei, unter anderem “Meeresschatten” von Leonie Jockusch. Oder “Die letzte Dämmerung” von Ellen Connor, deren Bücher bislang nur im Englischen erschienen sind.

Und wer ein bisschen Spannung braucht, für den ist wahrscheinlich “Seelensplitter” von Michael Koglin genau das Richtige! Schaut einfach mal durch meine Top 15, vielleicht ist auch etwas für euch mit dabei.

  • “80 Days – Die Farbe der Begierde” von Vina Jackson (Band 2)
  • “Colours of Love – Entfesselt” von Kathryn Taylor
  • “Graveminder” von Melissa Marr
  • “Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern” von Natalie Standiford
  • “Seelensplitter” von Michael Koglin
  • “Alterra: Der Herr des Nebels” von Maxime Chattam (Band 4)
  • “Pandemonium” von Lauren Oliver (Band 2)
  • “Die letzte Dämmerung” von Ellen Connor
  • “Saving Phoenix Die Macht der Seelen” von Joss Stirling (Band 2)
  • “Smalltown Girls – Bis ihr nicht gestorben seid” von Josephine Mint (Band 2)
  • “Plötzlich Fee – Das Geheimnis von Nimmernie” von Julie Kagawa (Band 5)
  • “Meeresschatten” von Leonie Jockusch
  • “Hades” von Alexandra Adornetto (Band 2)
  • “Firelight – Flammende Träne” von Sophie Jordan (Band 2)
  • “Serafina – Das Königreich der Drachen” von Rachel Hartman
  •  

    Ich persönlich freue mich besonders auf “Alterra: Der Herr des Nebels” von Maxime Chattam, “80 Days – Die Farbe der Begierde” von Vina Jackson und auf “Colours of Love – Entfesselt” von Kathryn Taylor.

    Was wird diesen Monat auf eurem Wunschzettel stehen oder was steht vielleicht bereits in eurem Regal? :-)

    formats

    Peter Märkert – Schweigen ist Tod

    Ausgestellt am 29. Oktober 2012,

    Titel: Schweigen ist Tod
    Autor: Peter Märkert
    Genre: Krimi
    Verlag: Brockmeyer
    Seiten: 224 Seiten
    Erschienen: 31.08.2012
    Preis: 12,90€
    ISBN: 978-3819608728

     

    Der Leser wird Zeuge, wie Bewährungshelfer Windich in seinem Büro ermordet wird. Aber wer steckt dahinter? Die Mordkommission erhofft sich Hinweise von Mitarbeitern und Klienten. “Wir müssen sein Motiv verstehen”, meint Hauptkommissar Kramer. Dagegen versucht der Täter jede Spur zu verwischen, die ihn belasten könnte und schreckt dabei auch vor einem weiteren Mord nicht zurück.

     

    Inhalt:

    Der Bewährungshelfer Alexander Windich ist bekannt dafür, dass er seinen Klienten nichts durchgehen lässt, doch ist das Grund genug ihn umzubringen? Hat vielleicht jemand Angst gehabt, er könnte wieder ins Gefängnis wandern und hat ihn deswegen ermordet? Fakt ist, der Bewährungshelfer ist tot, liegt erstochen in seinem eigenen Büro.

    Alle Spuren führen anfangs zu Lucas Briest, doch er scheint weder ein Motiv gehabt zu haben, noch traut man ihm einen Mord zu. War er möglicherweise einfach zur falschen Zeit am falschen Ort? Und was ist mit Jannis Kastas, der kurze Zeit vorher in Windich’s Sprechstunde kam? Ist er der Mörder?

     

    Meine Meinung:

    Ich bin keine typische Krimi-Leserin, denn ich muss in der passenden Stimmung für so ein Buch sein und zusätzlich muss es richtig gut sein. Von meinen letzten beiden Krimi’s bin ich leider eher enttäuscht gewesen. Jetzt wo es draußen allerdings kälter wird und auch früh dunkel, ist für mich die perfekte Zeit gekommen, um mich wieder an diese Thematik zu wagen.

    “Schweigen ist Tod” hat mir bereits nach den ersten Seiten gefallen. Als Leser taucht man direkt in die Mordhandlung ein, ohne jedoch zu wissen wer der Täter ist. Lediglich eine Person mit dem Spitznamen “Engel” wird genannt. Auch erfährt man nicht sofort das Motiv des Mörders, sondern dieses Rätsel wird nur Stück für Stück aufgedeckt, so dass es lange spannend bleibt.

    Da das Buch aus der Sicht von mehreren Personen geschrieben ist, erfährt man viele Details wie beispielsweise Empfindungen und Gedanken der einzelnen Protagonisten. Man hat tatsächlich das Gefühl, als wenn man mitten im Geschehen stecken würde. So lernt man selbst Alexander Windich kennen, obwohl dieser bereits nach den ersten Buchseiten tot ist.
    Außerdem wirkt dieses Buch sehr real, was wohl auch daran liegt, dass der Autor, Peter Märkert selbst Bewährungshelfer war und somit eigene Erfahrungen einbringen konnte.

    Was mir besonders gefallen hat, waren die unterschiedlichen Verdächtigen. Zur Mitte des Buches hin dachte ich, dass der Mörder nun bald gefasst werden würde, dann wendete sich das Blatt allerdings und neue Hinweise tauchten auf, die die Ermittler in eine völlig andere Richtung lenkten. Doch dies ist keineswegs verwirrend, sondern steigt die Spannung nur umso mehr. Kein Wunder, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte und in weniger als 2 Tagen gelesen habe.

    Neben “Schweigen ist Tod” sind bereits die Romane “Jeder Einzelne” und “Lauter” dieses Autors erschienen.

     

    Fazit:

    Wer zu dieser Jahreszeit auch wieder eine ordentliche Portion Spannung braucht, der macht mit diesem Buch garantiert nichts falsch. Kuschelt euch gemütlich unter eure Decke und kommt dem Mörder schrittweise auf die Spur! Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung!

     

    formats

    Rudolph Wurlitzer – Zebulon

    Ausgestellt am 29. Oktober 2012,

    Titel: Zebulon
    Autor: Rudolph Wurlitzer
    Genre: Western
    Verlag: Residenz
    Seiten: 304 Seiten
    Erschienen: 25.09.2012
    Preis: 22,90€
    ISBN: 978-3701715961

     

    DEAD OR ALIVE?

    Zebulon Shook taumelt an der Grenze zwischen Leben und Tod durch ein Land, wo kein Gesetz herrscht, von Schießerei zu Schießerei durch einen psychedelischen Western von wilder Schönheit – eine Kugel im Herzen dem letzten Sonnenuntergang entgegen.

     
     

    Inhalt:

    Ist Zebulon Shook ein Geist, lebt er noch oder hat er womöglich niemals existiert? Tatsache ist, egal welche der drei Möglichkeiten zutrifft, er ist wahrlich kein Held und kann sich nicht mit Lorbeeren schmücken.

    Schläft mit den Frauen anderer Männer, trinkt mehr als gut für ihn wäre und zieht auch noch einen Fluch auf sich – wer kann da mithalten? Kein Wunder, dass er im ganzen Lande gesucht wird.

    Auch mit der Liebe hat er es nicht so, womöglich ist jedoch der Fluch daran Schuld. Wer weiß das schon?

     

    Meine Meinung:

    Einigen mag die Zusammenfassung des Buches rätselhaft erscheinen und nur wenig aufschlussreich. Doch tatsächlich spiegelt dies den Inhalt von “Zebulon” sehr gut wider. Denn dies ist keine einfache Geschichte und noch weniger ist sie zu verstehen. Als Leser schlängelt man sich von einem Abschnitt zum nächsten, ohne überhaupt zu wissen worum es eigentlich geht.

    Tatsache ist allerdings, das Buch dreht sich um Zebulon Shook! Dieser Held (der eigentlich überhaupt kein Held ist, eher ein Looser) schafft es bereits nach den ersten Seiten absolut unsympathisch zu werden. Nachdem er zuvor sehr gastfreundlich wirkte, da er während eines Schneesturms einem Trapper und seiner Geliebten Unterschlupf gewährte, wendet sich das Blatt doch sehr rasant. Plötzlich “vögelt” er die vergebene Frau, wird von dem Mann erwischt, bringt diesen um und wird daraufhin von der Frau verflucht, die dann ebenfalls stirbt. Und dies passiert alles in genau 6 Seiten!

    Jetzt mag der ein oder andere denken: “Was für ein toller Anfang, da verspricht das Buch doch sehr wild zu werden!” Ich nehme euch die Illusion direkt und kann euch versprechen, dass dies tatsächlich nur die ersten sechs Seiten waren. Danach könnt ihr “Zebulon” getrost wieder ins Regal stellen und werdet weder Zeit verschwendet haben, noch werdet ihr beim Lesen etwas verpasst haben.

    Die darauffolgenden (fast 300!) Seiten füllen sich mit Inhalt, die man nach spätestens fünf Minuten wieder vergessen hat oder die man niemals verstanden hat. Zebulon Shook reist wahllos durch die Gegend, auf der Suche nach einer Frau, nach Geld und nach sich selbst. Keines dieser Dinge findet er, am wenigsten sich.

    Und dabei steht die ganze Zeit die Frage im Raum: “Lebt Zebulon überhaupt noch oder ist er schon tot?” Es hätte mich daher auch nicht gewundert, wenn am Ende des Buches gestanden hätte, dass Zebulon alles nur geträumt hat. Das wäre wahrscheinlich sogar noch das Beste an dem Buch gewesen und hätte auch erklärt, warum der gesamte Inhalt ziemlich wirr ist. Träume sind eben nicht ganz realistisch.

     

    Fazit:

    Den Kauf dieses Buches kann man sich getrost sparen, denn überteuert ist es auch noch. Wäre die Handlung wenigstens einigermaßen verständlich, wäre es vielleicht sein Geld wert. Selten habe ich so ein schlechtes Buch gelesen!

     

     

    Blogg Dein Buch