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Phil Rickman – Ein dunkler Gesang

Ausgestellt am 26. September 2012,

Titel: Ein dunkler Gesang
Autor: Phil Rickman
Genre: Mystery
Verlag: Rowohlt
Seiten: 464 Seiten
Erschienen: 02.01.2012
Preis: 9,99€
ISBN: 978-3499253379


Alte Mythen. Neue Morde. Der kleine Ort Wychehill liegt idyllisch in den grünen Malvern Hills, doch seine Bewohner sind sich untereinander alles andere als grün: auf der einen Seite die alteingesessenen Farmer, verbittert und von der EU geknechtet, auf der anderen die neu Zugezogenen, die sich hier nicht zu Hause fühlen. Und im ehemaligen Dorfpub hat ein halbseidener pakistanischer Unternehmer einen Club eröffnet, der lärmende, Drogen konsumierende Gäste anzieht. Nach einer Reihe von Verkehrsunfällen mit – wie es scheint – übernatürlichem Hintergrund wird Exorzistin Merrily Watkins nach Wychehill gerufen. Kaum ist sie da, geschieht ein schrecklicher Mord und dann noch einer. Merrilys Tochter Jane legt sich derweil mit der Baumafia an, die Luxusvillen auf einer prähistorischen Stätte errichten will. Uralte Geheimnisse verstricken sich mit schmutzigen Geschäften zu einem undurchdringlichen Knäuel…

 

Inhalt:

Merrily wird nach Wychehill gerufen, denn angeblich treibt ein Geist dort sein Unwesen und erschreckt Autofahrer, welche zum Teil tödliche Unfälle verursachen. Doch die Bewohner des kleinen Dorfes scheinen sich uneinig zu sein. Einige behaupten felsenfest, eine Lichterscheinung gesehen zu haben, während andere die gesamte Geschichte für Unfug halten.

Tagelang befragt Merrily sämtliche Bewohner, bis auf einen – denn an den kommt sie einfach nicht ran. Ob er möglicherweise der Schlüssel des ganzen ist?

Und als wenn sie noch nicht genug beruflich zu tun hätte, bereitet ihre Tochter Jane auch noch Schwierigkeiten. Diese erweckt plötzlich das Interesse der Medienwelt und scheint sich komplett in etwas verrannt zu haben.

 

Meine Meinung:

Die Thematik dieses Buches war grundsätzlich sehr interessant für mich, allerdings ist der Beginn doch etwas schleppend. Bereits nach den ersten Seiten war ich etwas überfordert und war mir nicht mehr sicher, welche Aussagen nun von welchem Bewohner des Dorfes getroffen wurden. Und die Tatsache, dass einige Ortsansässige ihre Version der Geschichte ständig ändern, trägt auch nicht zum besseren Verständnis der Situation bei.
Zusätzlich kommt noch eine weitere Geschichte hinzu, nämlich das Projekt, dessen sich Jane gewidmet hat. So geschieht es recht schnell, dass man einige Fakten durcheinanderbringt und hinterher selbst nicht genau weiß, was nun wozu gehört.

Eventuell liegt das Problem darin, dass dies der 8. Band einer Buchreihe ist und ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe. Da in jedem Buch allerdings eine andere Thematik aufgegriffen wird, bzw. ein anderer Fall, scheint dies nicht der einzige negative Punkt zu sein. Möglicherweise kam ich auch einfach mit dem Schreibstil nicht zurecht.
Auf jedenfall hat dieses Buch mich einiges an Überwindung gekostet es zuende zu lesen und hinterher war ich ein wenig erleichtert, erschöpft und auch stolz, es nicht zwischenzeitlich zurück ins Regal gestellt zu haben.

Etwa die letzten 50 bis 75 Seiten des Buches bringen erst Licht ins Dunkle und ich hatte mehr als nur einmal den typischen “Aha!-Moment”. Trotzdem kann man nicht darüber hinwegsehen, dass die vorangegangenen 400 Seiten mehr als rätselhaft sind. Ich hätte mir wenigstens ein paar mehr Fakten zwischendurch gewünscht und nicht alles auf einen Schlag am Ende. Denn so hat das Lesen leider keinen Spaß gemacht, obwohl die Idee wirklich gut ist.

Ich werde dem Autor trotzdem noch eine Chance geben und den 9. Band – welchen ich bereits hier liegen habe – auch noch lesen. Eventuell gefällt dieser mir besser. Ich hoffe es!

 

Fazit:

Ein Buch voller Verwirrungen, welches nur sehr langsam in Gang kommt.

 

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