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Willi Voss – Bitteres Blut

Ausgestellt am 30. August 2012,

Titel: Bitteres Blut
Autor: Willi Voss
Genre: Krimi
Verlag: Sutton Verlag
Seiten: 320 Seiten
Erschienen: 03.02.2012
Preis: 12,00€
ISBN: 978-3866809581


Ich schwör, dass der Thorsten Böse da gehangen hat! , behauptet Bauer Hollenberg steif und fest. Doch von der angeblichen Leiche fehlt jede Spur, lediglich ein Strick und ein blutverschmierter Turnschuh finden sich an dem verwitterten Denkmal. Nur zur Sicherheit beginnt Kriminalobermeister Lorinser, Fragen zu stellen. Böse ist verschwunden, so richtig leiden konnte den Kleinstadt-Playboy niemand und seinem Adoptivvater schlägt offener Hass entgegen. Mehr wollen die Ortsansässigen nicht sagen, selbst die Schutzpolizei gibt sich uninteressiert, und auf Lorinsers Dienststelle in Diepholz machen die Kollegen sich über die fehlende Leiche des jungen Kriminalpolizisten lustig.
Aber irgendetwas stimmt hier nicht mit der ländlichen Idylle am Dümmer und so schnell wirft Lorinser die Flinte nicht ins Moor.

 

Inhalt:

Kriminalpolizist Lorinser wird an einen Tatort gerufen, eine Leiche soll gefunden worden sein. Doch als er dort ankommt, ist von eine Leiche weit und breit nichts zu sehen. Nur ein paar blutverschmierte Gegenstände lassen darauf schließen, dass es sich nicht nur um einen Scherz handelt. Die Leiche ist verschwunden, womöglich gestohlen?

Trotz des Spottes seiner Kollegen macht sich Lorinser auf die Suche nach möglichen Hinweisen. Er ist fest entschlossen diesen Fall zu lösen und es damit allen anderen zu beweisen. Doch wer hatte es auf Thorsten Böse abgesehen – um dessen Leiche es sich anscheinend gehandelt haben musste. Was ist das Motiv und WER ist der Mörder?

 

Meine Meinung:

‘Bitteres Blut’ hat mir eigentlich vom Cover her anfangs sehr zugesagt. Der blutige Strick lies darauf schließen, dass den Leser einiges an Spannung erwartet, was leider ganz und garnicht zutraf. Stattdessen erwartet einen ein ziemlich gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, der mir auch nach über der Hälfte des Buches noch Schwierigkeiten bereitet hat.

Ich wurde einfach nicht warm mit diesem Buch, auch wenn die Grundidee ganz gut ist. Eine verschwundene Leiche klingt im ersten Moment sehr aufregend, aber ohne eine einzige gute Spur waren die Ermittlungen anfangs sehr schleppend. Vielleicht hätte man dies ein bisschen besser umsetzen können, damit man als Leser nicht schon nach 50 Seiten das Bedürfnis verspürt, das Buch einfach zurück ins Regal zu stellen.

Dagegen haben mir die Charaktere – besonders Lorinser – ganz gut gefallen. Er macht einen sehr engagierten Eindruck und ist fest entschlossen dieses Rätsel zu lüften. Ihm ist vollkommen egal, ob die anderen ihn für naiv oder dumm halten und über ihn lachen. Diese Einstellung sollten ruhig alle Polizisten haben, dann würden womöglich mehr Fälle aufgeklärt werden.

Da mir das Cover, die Grundidee und eben auch Lorinser gefallen haben, gibt es trotz der schlechten Umsetzung immerhin 2 von 5 Sterne.

 

Fazit:

Eher langweilig, als spannend…

 

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